Höllinger appelliert an die Bundesregierung:
Paketsteuer muss
Lebensmittel ausnehmen
und darf nicht
Endkonsument:innen treffen
Pressbaum, 21. Mai 2026 – Das heimische Familienunternehmen Höllinger warnt vor den Folgen der geplanten Paketabgabe für die Endkonsument:innen und fordert eine klare Ausnahme für Lebensmittel.
Der österreichische Lebensmittelhandel zählt zu den konzentriertesten in Europa. Für viele heimische Produzenten ist der Onlinehandel daher kein Zusatz, sondern die einzige realistische Möglichkeit, Kund:innen zu erreichen.
Zusatzkosten treffen am Ende immer die Konsument:innen
Die Paketsteuer soll zwar formal die großen Plattformen treffen, doch in der Praxis wird sie entlang der gesamten Kette weitergegeben, von den kleineren Anbietern, die ihre Produkte auf jenen Plattformen anbieten bis hin zu den Endkonsument:innen.
„Am Ende zahlen immer die Konsumentinnen und Konsumenten drauf. Wer glaubt, dass diese Steuer nicht bei den Menschen ankommt, ist ein Träumer”, sagt Geschäftsführer Gerhard Höllinger.
Indirekte Belastung trifft die Falschen
Besonders kritisch ist die Maßnahme auch aus Sicht der Konsument:innen. Onlinebestellungen von Lebensmitteln sind für viele Menschen keine Frage des Komforts, sondern der Notwendigkeit. Vor allem immobile oder ältere Personen sind auf Zustellungen angewiesen. Eine zusätzliche Abgabe bedeutet für sie eine direkte finanzielle Mehrbelastung.
Forderung: Lebensmittel ausnehmen
Höllinger fordert daher, Lebensmittel von der Paketabgabe auszunehmen und die tatsächlichen Auswirkungen auf kleine Unternehmen stärker zu berücksichtigen. Statt zusätzlicher Kosten brauche es faire Wettbewerbsbedingungen und funktionierende digitale Vertriebswege.
„Diese Steuer verschärft bestehende Probleme, anstatt sie zu lösen. Sie belastet die Falschen – kleine Anbieter und jene Menschen, die auf Lieferungen angewiesen sind“, so Höllinger abschließend.
Bild 01: Gerhard Höllinger © Foto Fischer
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